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Biotonne

Keine einheitliche Regelung in Deutschland

Eine hundertprozentig einheitliche Regelung rund um das Thema Biotonne gibt es in Deutschland nicht. Was in einem Landkreis erlaubt ist, kann wenige Kilometer weiter schon unzulässig sein. In manchen Regionen ist die Biotonne verpflichtend, in anderen freiwillig. Auch bei den Kosten, Größen und Farben gibt es Unterschiede.

Letztlich legt der jeweilige regionale Entsorger fest, was in die Biotonne darf und was nicht – und diese Vorgaben sind verbindlich. Natürlich kann man den Entsorger direkt ansprechen und nachfragen, warum bestimmte Dinge in der eigenen Region anders gehandhabt werden. Im Jahr 2026 dürfte inzwischen jeder Entsorger eine informative Website betreiben, auf der solche Fragen beantwortet werden. Wenn die Internetadresse nicht bekannt ist, hilft eine schnelle Google-Suche.

Was darf rein in die Biotonne?

In die Biotonne gehören alle biologisch abbaubaren Abfälle, die beim Kochen, Essen und der Verarbeitung von Lebensmitteln anfallen. Dazu zählen z. B. Brotreste, Teebeutel, Kaffeefilter, Obst-, Gemüse- und Eierschalen sowie Küchenabfälle allgemein. Auch Grün- und Rasenschnitt, Laub, Erde, abgeschmückte Weihnachtsbäume oder (je nach Region) abbaubares Kleintierstreu sind erlaubt.

Zudem gehören Haare, Schnittblumen, Topf- und Balkonpflanzen sowie Unkraut in die Biotonne. Zeitungspapier (nicht Hochglanz!) und Küchenkrepp können verwendet werden, um Feuchtigkeit aufzusaugen oder Bioabfälle einzuwickeln.

Selbst wenn man im eigenen Garten kompostiert, gibt es Materialien, die dort nicht hingehören – z. B. kranke Pflanzen wie Tomaten mit Braunfäule, samende Unkräuter, größere Mengen an Nussschalen oder Schnittgut. Diese sind in der Biotonne besser aufgehoben.

Liste mit Dingen, die in die Biotonne dürfen

  • Obst- und Gemüseschalen
  • Kaffeefilter samt Kaffeesatz
  • Teebeutel (ohne Kunststoffanteile)
  • Brotreste
  • Salat- und Gemüsereste
  • Eierschalen
  • Gartenabfälle wie Laub und Rasenschnitt
  • Schnittblumen und Topfpflanzen (ohne Topf)
  • Blumenerde
  • Küchenkrepp und Zeitungspapier (zum Einwickeln)
Besser vermeiden!
Auch wenn Wurst, Fleisch und Fisch prinzipiell biologisch abbaubar sind, sollte darauf unbedingt verzichtet werden. Niemand möchte wirklich den Gestank und die Maden an und in der Tonne haben. Solche Abfälle besser gut verpackt in einer Tüte verschlossen im Restmüll entsorgen.

Was gehört nicht in die Biotonne

Alle flüssigen Küchenabfälle wie Speiseöle und -fette, tierische Abfälle (Wurst, Fleisch und Fisch), in der Regel Käse, Zigarettenkippen, Asche, Tierkot, Windeln, Straßenkehricht und Inhalte von Staubsaugerbeuteln.

Selbstverständlich dürften alle nicht verrottbaren Abfälle wie Steine, Glas, Metalle, Textilien, Möbel, Tabletten und wo weiter sein. Das hat natürlich hier nichts zu suchen, scheint aber immer wieder vorzukommen.

Katzenstreu ist nicht überall erlaubt – hier lohnt sich ein Blick in die Regelungen deiner Gemeinde.

Liste mit Dingen, die nichts in der grünen bzw. braunen Tonne zu suchen haben

  • Plastiktüten und Verpackungen
  • Käse (oft verboten)
  • Zigarettenkippen und Asche
  • Windeln und Hygieneartikel
  • Staubsaugerbeutel und deren Inhalt
  • Tapetenreste und beschichtetes Papier
  • Medikamente und Tablettenreste
  • Bauschutt, Steine
  • Straßenkehricht

Maden in der Biotonne – was tun?

Maden entstehen meist, wenn tierische Abfälle wie Fleisch oder Fisch in die Biotonne geworfen wurden. Fliegen legen ihre Eier auf diesen Abfällen ab, woraus nach kurzer Zeit Maden schlüpfen. Die weißen Würmer krabbeln nicht nur in der Tonne, sondern auch hinaus – was zwar Vögel erfreut, für uns aber unangenehm ist.

Was hilft gegen Maden?

  1. Die Tonne gründlich mit einem Gartenschlauch reinigen.
  2. Innen mit Gesteinsmehl oder Gartenkalk bestreuen – das bindet Feuchtigkeit und Gerüche.
  3. Im Sommer die leere Tonne in der prallen Sonne gut austrocknen lassen.

Papiertüten und Biomüllbeutel

Es gibt unterschiedliche Lösungen für Bioabfall-Müllbeutel. Manche aus verstärktem Papier, andere aus Maisstärke oder anderen abbaubaren Materialien.

Ob du sie verwenden darfst, entscheidet der zuständige Entsorger. Vor allem Tüten aus Maisstärke, die wie Plastik wirken, verursachen in Kompostieranlagen oft Probleme, da sie in den Kompostieranlagen als Verunreinigung erkannt werden. Viele Gemeinden verbieten sie daher.

Zusammengefasst:

  • Die Regeln zur Biotonne sind regional unterschiedlich – bei Unklarheiten hilft ein Blick auf die Website deines Entsorgers oder in die jährlich ausgegebenen „Abfall-Fibeln“.
  • In die Biotonne gehören nur biologisch abbaubare Küchen- und Gartenabfällekeine tierischen oder flüssigen Reste.
  • Madenbildung lässt sich durch korrekte Mülltrennung und einfache Maßnahmen wie Kalk oder Gesteinsmehl vermeiden.
  • Beutel für Bioabfälle sind nur dann erlaubt, wenn sie in deiner Region ausdrücklich zugelassen sind.

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