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Darf Zeitungspapier in die Biotonne?

Diese Frage beschäftigt viele Haushalte, die ihren Biomüll korrekt trennen wollen. Immer wieder liest man widersprüchliche Aussagen: Während manche Quellen Zeitungspapier ausdrücklich erlauben, warnen andere vor Papier im Bioabfall. Doch was stimmt nun?

Die Antwort ist: Ja, Zeitungspapier darf in die Biotonne – aber nicht immer und nicht jede Art von Papier. Entscheidend ist, welche Funktion das Papier hat und ob es von deinem regionalen Entsorger erlaubt ist.

Warum Zeitungspapier im BiomĂĽll sinnvoll sein kann

Zeitungspapier wird im Haushalt häufig verwendet, um Bioabfälle einzuwickeln oder um den Boden der Biotonne auszulegen. Der Grund: Es bindet Feuchtigkeit und verhindert, dass der Inhalt an der Tonne festklebt oder übel riecht. Besonders im Sommer schützt es vor Madenbildung und im Winter vor dem Festfrieren.

Zudem besteht normales Zeitungspapier aus unbeschichtetem, holzhaltigem Papier, das sich in industriellen Kompostieranlagen gut zersetzen lässt. Das macht es – in kleinen Mengen – zu einem nützlichen Hilfsmittel bei der Bioabfallentsorgung.

Aber: Nicht jedes Papier gehört in die Biotonne

Nicht jedes Papier ist gleich biologisch abbaubar. Besonders beschichtetes, bedrucktes oder behandeltes Papier kann Probleme bereiten. Deshalb gilt:

Kein Hochglanzpapier – Magazine, Werbeprospekte oder Kataloge enthalten oft Lacke oder Farben, die im Kompost nichts zu suchen haben.

Keine beschichteten Papiere – Thermopapier (z. B. Kassenbons), fettabweisende Verpackungen oder laminierte Flächen gehören in den Restmüll.

Keine Tapetenreste – Auch wenn sie nach Papier aussehen, sie enthalten oft Leime, Farben oder Kunststoffanteile.

Erlaubt ist nur schlichtes Zeitungspapier, wie man es von Tageszeitungen her kennt. Am besten nur in kleinen Mengen – alles andere gehört in den Papiermüll.

Regionale Unterschiede beachten

Wie bei vielen Abfallthemen gilt auch hier: Was in deiner Region erlaubt ist, entscheidet der Entsorger. Manche Städte und Landkreise erlauben Zeitungspapier uneingeschränkt, andere nur zum Auslegen der Biotonne – und einige lehnen es ganz ab. Aus meiner Sicht ist Letzteres nicht mehr zeitgemäß.

Ein Blick auf die Website deiner Stadt oder deines Abfallwirtschaftsbetriebs hilft weiter. Dort findest du meist eine Liste mit erlaubten und verbotenen Materialien fĂĽr die Biotonne.

Zeitungspapier im Vergleich zu BiomĂĽlltĂĽten

Eine oft gestellte Frage: Was ist besser – Zeitungspapier oder kompostierbare Biomülltüten?

  • Zeitungspapier ist gĂĽnstig, leicht verfĂĽgbar und zersetzt sich in Kompostieranlagen gut. Tageszeitungen, Sonntags- oder Amtsblätter bieten sich hier an und sind praktisch in jedem Haushalt verfĂĽgbar.
  • Kompostierbare MĂĽllbeutel aus Maisstärke oder ähnlichen Materialien gelten zwar als biologisch abbaubar, bereiten in der Praxis aber häufig Probleme: In Kompostieranlagen können sie zu Verstopfungen fĂĽhren oder werden irrtĂĽmlich als herkömmliche PlastiktĂĽten aussortiert. Deshalb sind sie in vielen Regionen nicht zugelassen.

💡 Tipp: Wenn du Zeitungspapier nutzt, achte darauf, es nicht zu stark zu verwenden. Ein paar Lagen reichen völlig aus.

Zusammenfassung

  • Zeitungspapier darf in vielen Regionen in die Biotonne, vor allem als Unterlage oder zum Einwickeln von Bioabfällen.
  • Hochglanzpapier, beschichtetes Papier oder Tapetenreste sind tabu.
  • Regionale Unterschiede beachten: Frag im Zweifel deinen Entsorger.
  • Zeitungspapier ist oft besser verträglich als kompostierbare Beutel.

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